Container oder Recyclinghof - Wohin mit meinem Sperrmüll?!

Publiziert am 18.11.2015, Author: E. Pack

Wenn Ihnen in Ihrem 70er Jahre Wohnzimmer die Decke auf den Kopf fällt und auch Ihr Schlafzimmer dringend einen Tapetenwechsel benötigt, ist es an der Zeit, sich von der alten Einrichtung zu trennen. Doch schnell stellt sich die Frage, wohin mit den ausgedienten Möbeln und anderen Gegenständen, die nicht mehr gebraucht werden? In allen Kommunen Deutschlands kann Sperrmüll nach Anmeldung zumeist kostenlos entsorgt werden. Was zum Sperrmüll gehört und ab welcher Menge ein (nicht mehr kostenloser) Sperrmüllcontainer benötigt wird, ist jedoch ganz unterschiedlich geregelt und der jeweiligen Abfallordnung zu entnehmen.
Sperrmüll Abfall der durch Kommune oder per Container entsorgt werden kann

Schrank, Teppich, Fernseher - Was gehört zum Sperrmüll?

Zum Sperrmüll zählen zunächst alle sperrigen Einrichtungsgegenstände aus einem Haushalt, die nicht so zerkleinert werden können, dass sie in den normalen Hausmüll passen. Dazu gehören etwa große Möbelstücke, Kinderwagen, (zusammengerollte) Teppiche oder Lampen. Nicht dazu gehören regelmäßig Fernseher, Kühlschränke und weitere Elektrogeräte, die gesondert angemeldet bzw. entsorgt werden müssen. Einige Städte - wie etwa Oberhausen - nehmen aber gleichzeitig auch Elektroschrott mit. Dieser sollte dann aber nicht auf die Straße gestellt werden. Außerdem zählen Gegenstände, die zuvor fest mit Ihrem Haus verbunden waren wie etwa Fenster, Türen oder Bauschutt, nicht zum Sperrmüll und sind daher separat zu entsorgen.

Des Weiteren ist entscheidend, ob Sie Ihren sperrigen Abfall als Privatperson oder Gewerbetreibender loswerden möchten. Ist Letzteres der Fall, können sich je nach Kommune ebenfalls Unterschiede ergeben.

Von zwei bis fünf Kubikmeter - Kommunale Sperrmüllentsorgung hat ihre Grenzen

Mitgenommen werden in der Regel haushaltsübliche Mengen. Was dies genau bedeutet, wird wiederum unterschiedlich beurteilt. Einige Städte und Kommunen stellen hierzu gar keine konkreten Maßangaben auf. In Dresden dürfen dahingegen nur zwei Kubikmeter Sperrmüll pro Halbjahr kostenlos entsorgt werden. Die Stadt Rösrath ist da schon etwas großzügiger und nimmt vier Kubikmeter des sperrigen Guts mit. Wohnen Sie in Bremen, so ist es Ihnen erlaubt, sogar fünf Kubikmeter Hausratsmüll abzugeben. Pauschal kann gesagt werden, dass eine kostenlose Sperrmüllentsorgung von den Kommunen bis mindestens zwei Kubikmeter unproblematisch gewährleistet ist. Ab einer Menge von fünf Kubimmetern benötigen Sie jedoch stets einen Sperrmüllcontainer.

Sperrmüllcontainer bei ecoservice24

Die Entsorgung von Sperrmüll ist also ab einer gewissen Kubikmeterzahl eine echte logistische Herausforderung und der Transport etwa großer Möbelstücke in einem normalen Pkw nur schwer möglich. Nutzen Sie daher unseren unkomplizierten Entsorgungs-Service für Sperrmüll. Bestellen Sie einfach via Internet einen für Ihre Abfallmenge geeigneten Spermüllcontainer und lassen Sie sich diesen bis vor die Haustür liefern. Dann müssen Sie den Behälter nur noch befüllen, alles Weitere übernehmen wir.