Haushaltsauflösung

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Haushaltsauflösung

Haushaltsauflösung falsche EntsorgungEine Haushaltsauflösung kann unterschiedliche Gründe haben, etwa wenn ein Haus oder eine Wohnung verkauft werden soll oder eine Komplettsanierung ansteht. Bei der Entrümpelung fallen viele Gegenstände an, die üblicherweise nicht in den Alltagsmüll wandern (dürfen), darunter Hausrat, Kleidung, Möbel und Elektrogeräte. Je nach Art gibt es dann nicht nur verschiedene Möglichkeiten der Entsorgung, sondern auch Vorschriften darüber, was in einem Sperrmüllcontainer landen darf und was nicht.

 

Damit die Haushaltsauflösung nicht zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit wird, sollten Sie sich zunächst einen Plan zurechtlegen. Ausgangspunkt ist das Datum, an dem das Haus oder die Wohnung leer geräumt sein muss. Anschließend gilt es, weitere Fragen zu klären. Sollen alle Dinge entsorgt werden oder erhebt jemand Ansprüche auf Wertgegenstände oder Mobiliar? Können gut erhaltene Möbel oder Geräte vielleicht karitativen Zwecken zugeführt werden? Wollen Sie die Entrümpelung selbst vornehmen oder lieber ein Unternehmen beauftragen? Wir zeigen Ihnen mit diesem Artikel, wie Sie Ihre Haushaltsauflösung am besten organisieren und die Entsorgung reibungslos über die Bühne bringen.

 

Tipp:

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Machen Sie sich einen Plan

Wenn das Enddatum feststeht, sollten Sie zunächst einen ausreichenden Zeitpuffer einplanen, abhängig davon, ob Sie selbst Hand anlegen oder ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen. Falls Sie eine Entrümpler-Firma in Anspruch nehmen wollen, holen Sie sich mindestens drei Angebote ein, um die Preise und Leistungen vergleichen zu können. Möchten Sie die Entrümpelung selbst organisieren, denken Sie über mögliche Helfer nach und kontaktieren Sie diese rechtzeitig, ob sie Zeit haben.

Haushaltsauflösung SperrmüllcontainerWas Sie auf jeden Fall benötigen, ist ein Sperrmüllcontainer. Dessen Größe hängt ab vom Umfang der zu entsorgenden Gegenstände. Falls Sie in diesem Punkt unsicher sind, können Sie sich von den Fachleuten bei ecoservice24 beraten lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Abfallmengen bei einer Haushaltsauflösung meistens unterschätzt werden. Sperrige Möbelstücke wie Bettgestelle oder Schränke können Sie auseinanderbauen oder auch mit Gewalt zerlegen, um im Container Platz zu sparen. Ein sorgfältiges Schichten der Abfälle bringt im Gegensatz zu achtlosem Hineinwerfen ebenfalls eine Menge Raumgewinn.

Vergessen Sie auch andere Formalitäten nicht, die mit dem reinen Akt der Entrümpelung nichts zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel die Kündigung vorhandener Verträge für Miete, Gas, Wasser, Strom, Telefon- und Internetanschluss, GEZ und andere. Beachten Sie bei Mietobjekten auch, in welchem Zustand die Übergabe zu erfolgen hat. In manchen Fällen reicht besenrein, in anderen Fällen müssen Sie vielleicht noch kleine Renovierungen und Malerarbeiten durchführen (lassen).

 

Entrümpeln Sie systematisch

Systematisch entrümpelnFür die eigentliche Entrümpelung schaffen Sie sich zunächst Freiräume. Leeren Sie den oder die Flure sowie andere Durchgänge, damit der Weg zum Container frei von Hindernissen ist. Anschließend arbeiten Sie sich von Raum zu Raum.

Wichtige Dinge und Wertgegenstände sollten Sie zu Beginn an einer separaten Stelle sammeln, damit nichts verloren geht oder beschädigt wird. Handelt es sich um große Objekte wie beispielsweise einen Schrank, markieren Sie ihn mit farbigen Zetteln.

Achten sie vor allem auch darauf, dass keine Dokumente im Container landen, die personenbezogene Daten enthalten oder in der Folge noch Bedeutung haben könnten. Alte Akten, Rechnungen, Verträge etc. sind zu schreddern, bevor sie endgültig entsorgt werden.

Die folgenden Checklisten zeigen Ihnen, was Sie wie entsorgen dürfen und worauf Sie achten müssen, um nicht gegen gesetzliche Vorschriften zu verstoßen. Unser anschließender Organisationstipp ist eine Entscheidungshilfe dafür, was Sie behalten, verschenken oder wirklich beseitigen wollen.

 

Checkliste 1 - Was darf in den Sperrmüllcontainer

Grundsätzlich dürfen Sie bewegliche Einrichtungsgegenstände, die nicht mit dem Haus oder Wohnung verbunden waren, in einem Sperrmüllcontainer entsorgen. Dazu zählen unter anderem:

  • Möbelstücke wie Schränke, Tische, Stühle, Regale, Polstermöbel
  • Parkett und Laminat
  • Textilwaren wie Matratzen und Teppiche
  • Fenster- und Türholz ohne Glas (nur Innentüren, da Außentüren aus so genanntem A4-Holz bestehen, das mit Holzschutzmitteln behandelt wurde)
  • Anhaftungen aus Glas, Keramik oder Metall (z. B. von Vitrinen oder Spiegeln)
  • Fahrräder
  • Koffer
  • Geschirr
  • Bücher
  • Spielzeug

Checkliste 2 - Dies nicht im Sperrmüllcontainer entsorgen.

Häufig finden sich im Keller oder auf dem Dachboden Gegenstände oder Reste von Verbrauchsmaterilaien, die Sie nicht in einem Sperrmüllcontainer entsorgen dürfen, sondern zum Sondermüll geben müssen. Dazu gehören unter anderem:

  • Farben, Lacke, Lösungs- und Holzschutzmittel
  • Altreifen
  • Putzmittel
  • Altöl
  • Leuchtstoffröhren
  • Batterien und Akkus
  • Elektrogeräte wie Herde, Kühlschränke oder Gefriertruhen
  • Energiesparlampen (vor der Entsorgung aus den Lampen entfernen und getrennt beseitigen)

 

Checkliste 3 - Andere Abfälle

Über die in der Checkliste 2 angegebenen Gegenstände hinaus entsorgen Sie auch die folgenden Dinge nicht im Sperrmüllcontainer, sondern in den dafür vorgesehenen Behältern oder bei Ihren lokalen Schadstoffsammelstellen:

  • Medikamente (Restmülltonne)
  • Gartenabfälle (Biotonne oder - bei größeren Mengen - Grünschnittcontainer)
  • mineralische Abfälle wie Ziegel oder Fliesen (Bauschuttcontainer)
  • andere Einrichtungsgegenstände (je nach Material)
  • Lebensmittel und anderer Restmüll (Bio- oder Restmülltonne)
  • neuere Öfen (Wiederverkauf oder Anfrage bei lokalem Schrotthändler - kein Sperrmüll)
  • Alte Grund- und Speicheröfen, Kachelöfen, (Vorsicht! Sondermüll - kein Sperrmüll)

 

Achtung:


Alte Öfen bestehen unter anderem aus gefährlichen, asbesthaltigen Baustoffen. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Lassen sie diesen vom Fachmann in Sicherheitskleidung abbauen. Die gleiche Vorsicht gilt auch bei Kachelöfen oder bei Schamottsteinen im Kamin - Grundsätzlich Schutzkleidung und vor allem die richtige Atemmaske tragen.

 

Entsorgung von Badewannen

Gut erhaltene Wannen aus Stahlemaille und Gusseisen lassen sich weiterverkaufen. Pferdebesitzer oder Landwirte können Diese als Tiertränken einsetzen. Wannen aus Metall können auch im Metallschrott-Container dem Recycling zugeführt werden. Tiefe Wannen lassen sich auch erfolgreich und praktisch als Hochbeet verwenden - sorgen Sie vor dem Einfüllen der Erde nur dafür, dass der Abfluss nicht verstopft und das Wasser abfließen kann. Fließartiger Stoff und eine Schicht Kies ist hier sehr hilfreich. Wichtig zu wissen ist, dass sich Wannen aus Sanitäracryl sich hierfür nicht eignen. Zahlreiche Upcycling Möglichkeiten warten auf Sie!

 

Haushaltsauflösung volles Zimmer MöbelUnser Organisationstipp - das Drei-Kisten-System

Während der Entrümpelung eines Hauses oder einer Wohnung stellt sich bei manchen Dingen die Frage: Kann ich das noch gebrauchen oder kann das weg? Wir empfehlen Ihnen, nur Gegenstände zu behalten, die für Sie in der Zukunft noch Nutzen stiften, unabhängig davon, wie nützlich oder wichtig sie in der Vergangenheit waren. Bei der Auswahl kann das Drei-Kisten-System helfen. Oder Sie stecken bei größeren Gegenständen drei Bereiche in einem Raum ab.

 

1. Kiste - behalten

  • In die erste Kiste kommen alle Dinge, die Sie ganz sicher bewahren wollen.

 

2. Kiste - verschenken oder spenden

  • Hier hinein kommen alle Dinge, die gut erhalten sind und nicht weggeschmissen werden sollen - die Sie aber auch nicht selbst behalten möchten. Sie können Freunde, Bekannte und Nachbarn fragen, ob sie sich was aussuchen wollen. Oder Sie wenden sich an karitative Einrichtungen vor Ort, die sich über Möbel, Haushaltsgeräte oder Kleiderspenden freuen und diese nicht selten sogar selbst abholen.

 

3. Kiste - Müll

  • Alles, was definitiv der Entsorgung zugeführt werden soll - defekte Geräte, veraltete und nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entsprechende Dinge - kommt in Kiste Nummer 3.

 

Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei einer Haushaltsauflösung bei vielen Menschen das "Hamstersyndrom" auftritt und Kiste Nummer 1 die meisten Dinge und Gegenstände enthält. Sollte Ihnen das auch passieren, setzen Sie sich eine Deadline. Alle Dinge, die Sie aus Kiste 1 nicht unmittelbar benötigen, packen Sie woanders hin und kramen sie nach einem oder zwei Jahren wieder hervor. Wenn Sie sie nicht vermisst haben, sind sie auch für die Zukunft überflüssig - können also auch weg.

 

Container für Ihre Haushaltsauflösung bei ecoservice 24

Containergrößen HaushaltsauflösungenSobald Sie wissen, welche Dinge über einen Sperrmüllcontainer der Entsorgung zugeführt werden sollen, stellt sich die Frage, ob sie die lokale Abholung beantragen oder sich privat einen Container bestellen. Die erste Möglichkeit ist zwar einmal pro Jahr kostenfrei oder zu sehr günstigen Gebühren erhältlich, aber Sie sind dadurch terminlich sehr gebunden. Bei ecoservice24 können Sie hingegen Container in den Größen 3 m³, 5 m³, 7 m³ und 10 m³ für einen beliebigen Zeitraum bestellen, so dass Sie bei der Entrümpelung zeitlich unabhängig sind. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um Ihre Haushaltsauflösung.

Categories: Richtig entsorgen, Sonstiges, Gefährliche Abfälle

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