Mineralwolle entsorgen – fachgerecht in KMF Säcken

Mineralwolle ist ein künstlicher mineralischer Faserdämmstoff. Das Dämmmaterial ist ein überaus nützlicher Werkstoff, der dank seiner herausragenden Eigenschaften für verschiedenste Einsatzgebiete zum Zwecke des Schall- und Brandschutzes sowie als Isolierung in einem Wärmedämm-Verbundsystem geeignet ist. Allerdings muss bei der Verarbeitung einiges beachtet werden, da das Material nicht ganz unbedenklich ist, insbesondere wenn man Mineralwolle entsorgen möchte.
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Was ist Mineralwolle?

Wie wird Mineralwolle hergestellt?

Grundsätzlich ist Mineralwolle ein faseriges Erzeugnis aus verschiedenen mineralischen Rohstoffen wie Quarzsand, Eisenerz, Kalk, Altglas, Soda, Basalt und vielen weiteren Stoffen. Es gibt allerdings unterschiedliche Mineralwollarten, bei denen jeweils ein Mineral bestimmend ist: Glaswolle besteht überwiegend aus Altglas (hauptsächlich Siliziumdioxid), Steinwolle aus Gesteinen, Sedimenten und Silikaten, während Schlackenwolle von Schlackenfasern bestimmt wird, die bei der Eisenherstellung entstehen.

Mineralwolle wird durch Schmelzung des Ausgangsmaterials wie Glas, Quarzsand oder Schlackenstoffe gewonnen und zu feinen Mineralwollfasern verarbeitet. Aus diesem Material können Vliese oder unterschiedlich dicke Mineralfaserplatten produziert werden.

Wie schädlich ist Mineralwolle?

Die feinen Mineralfasern sind, wie bereits erwähnt, nicht ganz unbedenklich, werden aber seit Jahrzehnten immer häufiger beim Bau von Gebäuden eingesetzt. Darum fragen Sich viele beim Thema Mineralwolle, was ist das Besondere daran? Insbesondere beim Hausbau kommt Mineralwolle als Dämmstoff im Dachstuhl zum Einsatz und hat sich aus verschiedenen Gründen gegenüber EPS-Hartschaumplatten (im Volksmund „Styropor“) etablieren können. Moderne Dämmwolle konnte den schlechten Ruf, krebserregend zu sein, zwar ablösen, doch kann der Hautkontakt mit dem mineralischen Dämmstoff nach wie vor unangenehm sein. Darüber hinaus trifft man beispielsweise bei Renovierungen noch immer auf gesundheitsschädliche Dämmwolle in älteren Häusern. Hier gilt es, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, wenn man die alte Mineralwolle entsorgen möchte.

Lesen Sie im Folgenden alles Wichtige zum Thema Mineralwolle, wie Sie diese verarbeiten, wie Sie fachgerecht Mineralwolle im KMF Sack entsorgen, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Arten gibt und welche entscheidenden Vorteile Mineralwolle bietet.

Vorteile von Mineralwolle

Wie wird Mineralwolle hergestellt?

  • brandsicher
  • langlebig
  • thermisch stabil
  • isolierend
  • diffusionsoffen
  • vielseitig
  • recycelbar
Mineralwolle Beispiel

 

Sicherer Brandschutz durch Mineralwolle

Mineralfaserwolle besteht, wie der Name bereits verrät, aus mineralischen Fasern aus Glas, Gestein oder Schlacken aus der Eisenherstellung. Diese Stoffe sind natürlicherweise nicht brennbar und daher von großem Nutzen, wenn es darum geht, Gebäude brandschutzsicher zu gestalten. Daher werden sowohl im privaten Hausbau als auch im Gewerbe Mineralwolle-Lamellen oder Mineralwolle-Platten nicht nur als Mineralfaserdämmung, sondern bei Gebäuden mit mehr als drei Stockwerken sogar als Brandriegel eingesetzt. Dabei verhindert die Mineralfaser das Ausbreiten des Feuers auf die anderen Stockwerke, indem es als nicht brennbare Barriere verlegt wird.

Diffusionsoffene Wärmedämmung mit Mineralwolle

Mineralwolle reguliert das Raumklima: Eine Mineralfaserdämmung erreicht zwar nicht die gleichen guten Werte bei der Wärmedämmung wie beispielsweise Styropor, dafür punktet die Dämmung der Mineralwolle durch das verbesserte Innenraumklima. Die Mineralwolle selbst kann keine Feuchtigkeit aufnehmen, sie ist aber diffusionsoffen, das heißt, sie kann Feuchtigkeit transportieren und so den Feuchtigkeitshaushalt in beide Richtungen regulieren. Feuchtigkeit aus dem Innenraum – durch Nachtschweiß im Schlafzimmer, Wasserdampf in der Küche oder dem Bad – wird zuverlässig nach außen transportiert und senkt damit den Feuchtigkeitsgehalt der Innenluft und reduziert gleichzeitig Nährböden für Schimmelpilze.

Mineralfaserwolle speichert Wärme: Darüber hinaus besitzt Mineralfaserwolle die Fähigkeit, Wärme aufzunehmen, sodass im Sommer die Hitze von außen nicht komplett nach innen gelangt, im Winter wiederum die Wärme nicht komplett nach außen transportiert wird. Somit ist Mineralwolle als Dämmmaterial besonders gut geeignet und sorgt Sommer wie Winter für ein angenehmes Raumklima. Lesen Sie weitere Infos dazu unter: Wo kommt Mineralwolle als Dämmmaterial zum Einsatz?

 

Hat Mineralwolle Nachteile?

Hautreizungen durch Mineralwolle:

Mineralfaserwolle lässt sich zuschneiden, perfekt anpassen und zudem sehr vielseitig einsetzen. Doch neben zahlreichen Vorteilen von Mineralfaserwolle gibt es auch ein Manko, dem man bei entsprechendem Verhalten allerdings problemlos begegnen kann: Mineralwolle reizt die Haut und Schleimhäute. Das ist sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Entsorgung der Mineralfaserwolle bemerkbar. Denken Sie daher beim Umgang mit der Mineralfaser Dämmung daran, für einen ausreichenden Arbeitsschutz durch Handschuhe, geschlossene Arbeitskleidung und Mundschutz zu sorgen. Zudem sollten Sie alle Sicherheitsmaßnahmen treffen, die verhindern, dass sich die mikrofeinen Fasern am Arbeitsplatz verteilen. Sofern es möglich ist, lassen Sie die Mineralwolle vom Hersteller anpassen oder schneiden Sie die Platten oder das Mineralwolle-Vlies auf fester Unterlage mit scharfem Schneidewerkzeug selbst zu. Auf keinen Fall sollten die Stücke gerissen, geworfen oder überall auf der Baustelle verteilt werden. Dann ist die Gefahr groß, dass sich die Mineralfasern überall verteilen und es zu unangenehmem Hautkontakt oder Lungenreizungen kommt.

Weitere Tipps, wie Sie sich schützen können und Ihre Gesundheit nicht durch Mineralwolle gefährden, können Sie unter: Schutzmaßnahmen Entsorgung Mineralwolle nachlesen.

Mineralwolle entsorgen

Doch wohin mit der Mineralwolle, wenn Reste übrigbleiben und wo kann ich Mineralwolle entsorgen? Mineralwolle muss separat entsorgt werden und darf auf keinen Fall in den Hausmüll. Für die Mineralwolle Entsorgung gibt es spezielle Abfallsäcke wie unsere ecoservice24 Mineralwollsäcke. Lesen Sie alles Wichtige zum Thema Mineralwolle entsorgen:

Dämmwolle entsorgenWas ist bei der Entsorgung von Mineralwolle in Deutschland zu beachten?

Nach der Bearbeitung des Dämmstoffes sollten Sie umgehend die Reste der Mineralwolle entsorgen, um die Gesundheitsgefahr eindämmen zu können – und zwar nach fachgerechten Kriterien. Dazu gehört unter anderem, dass Sie einen KMF Mineralwollsack verwenden, wenn Sie die Mineralwolle entsorgen möchten, und sich an die Richtlinien für eine sichere Mineralfaserwolle Entsorgung halten. Bestellen Sie dazu unseren ecoservice24 Mineralwollsack – ein praktischer Entsorgungssack, der sämtliche Kriterien erfüllt. Außerdem gilt es zu klären, ob die Mineralwolle zur alten oder neuen Generation gehört. Dieser Punkt entscheidet, ob die Mineralfaserwolle gesundheitsschädlich ist oder nicht und wie die Mineralwolle entsorgt werden muss.

Alte vs. Neue Dämmwolle – das sind die Unterschiede

Was ist alte Mineralwolle? Um zu klären, ob es sich um neue oder alte Mineralwolle handelt, muss man herausfinden, wann sie hergestellt wurde. Bis 1995 hergestellte Mineralwolle wird als alte Dämmwolle bezeichnet und ist mit großer Wahrscheinlichkeit gesundheitsschädlich.

Die alte Mineralwolle erfüllt nicht die strengen Kriterien in puncto Karzinogenität, also inwieweit das Material krebserregend ist, und in puncto Lungengängigkeit, also wie fein die Fasern sind und wie leicht sie in die Lungenalveolen bzw. Lungenbläschen gelangen können.

 

Was darf in einen KMF Gewebesack für Mineralwolle?

Um Folgekosten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, sich genau an die Vorgaben für die Mineralwolle Entsorgung zu halten und die erlaubten Dämmstoffe zu beachten, die Sie in einen ecoservice24 Mineralwollesack füllen dürfen:

  • Mineralwolle (Mineralfaserwolle) mit RAL-Gütezeichen
  • Mineralwolle mit Produktionsjahr NACH 2014
  • Dämmwolle
  • Steinwolle
  • Glasfaserdämmung bzw. Glaswolle
  • Isolierwolle

 

Was darf nicht in einen KMF Gewebesack für Mineralwolle?

Um Folgekosten zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, sich genau an die Vorgaben für die Mineralwolle Entsorgung zu halten und die erlaubten Dämmstoffe zu beachten, die Sie in einen ecoservice24 Mineralwollesack füllen dürfen:

  • Gefährliche Abfälle
  • Dämmwolle mit Produktionsjahr VOR 2000
  • Asbest
  • Flüssigkeiten
  • Teer- und Bitumenhaltige Stoffe (z.B. Dachpappe)
  • Holzweichfaserplatten
  • Keine Anhaftungen aus Holz, Kleber, Metallen oder Kunststoffen
  • Styropor und HBCD-haltige Materialien
  • Kamelit
  • Schlackenwolle

 

 

 

Auf ecoservice24 dem zertifizierten Containerdienst für umweltgerechte Entsorgung finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Arten an Sammelbehältern und Müllcontainern ebenso wie unser praktisches Bestellformular für Ihre Anfrage.

Unbedenkliche Dämmstoffe – Mineralwolle nach 1995

Moderne Dämmwolle weist gröbere Fasern auf als Alte mit einem Durchmesser von mehr als 3 Mikrometern, die Fasern sind also deutlich größer, um zu verhindern, dass sie in die Lunge gelangen. Neue Dämmwolle kann abgehustet oder durch den Organismus abgeführt werden. Eine weitere Unterscheidung kann bei Mineralwolle, die ab dem Jahr 2000 hergestellt wurde, getroffen werden. Seit diesem Jahr ist lungengängige, karzinogene Dämmwolle verboten. Die alte Dämmwolle darf nicht nur nicht mehr verwendet, sondern in der Form auch nicht mehr hergestellt bzw. verkauft werden. Wer beim Umbau oder Ausbau eines Altbaus alte Mineralwolle entdeckt, muss diese unter besonderen Vorkehrungen beseitigen und in einem KMF Mineralwollsack entsorgen. Mit unserem ecoservice24 Mineralwollsack, unserem KMF Entsorgungssack, sind Sie dafür bestens ausgerüstet.

Ist Mineralwolle Sondermüll?

Diese Kategorisierung hängt vom Herstellungsverfahren der Mineralfaserwolle ab. Wurde der Mineral-Dämmstoff vor 1996 nach dem alten Verfahren mit einem dünneren Filament hergestellt, wird davon ausgegangen, dass die Mineralfaser eine Gesundheitsgefahr darstellen kann und zählt daher zu Sondermüll. Neue Mineralwolle zählt dagegen nicht zu den gefährlichen Stoffen, muss aber dennoch separat beseitigt werden, um Reizungen der Haut und Atemwege zu verhindern. Doch wie entsorgt man Mineralwolle und wo kann ich Mineralwolle entsorgen? Wir klären auf:

Wie entsorgt man Mineralwolle umwelt- und fachgerecht richtig?

Um sich selbst und andere Handwerker zu schützen, muss Mineralwolle im Mineralwollsack entsorgt werden, selbst wenn es sich um neue Dämmwolle handelt, die nach 1995 oder sogar nach 2000 hergestellt wurde. Denn auch wenn die feinen Mineralfasern des neuen Dämmmaterials nicht mehr als krebserregend gelten, können sie unangenehme Körperreaktionen wie Juckreiz und Atembeschwerden verursachen.

Für eine fachgerechte Mineralwolle Entsorgung bestellen Sie einfach den ecoservice24 Mineralwollsack. Dieser oftmals auch als Mirawo Sack (Mineralwollsack) bezeichnete Entsorgungssack ist speziell für die Abfallbeseitigung künstlicher Mineralfasern (kurz: KMF) vorgesehen. Die sehr stabilen und großen Säcke fassen bis zu 30 kg. Zudem bieten wir Ihnen ein günstiges Paket mit insgesamt fünf KMF Entsorgungssäcken für die Mineralfaserdämmung.

So erfolgt die Entsorgung von Mineralwolle im KMF Sack:

  • Ecoservice24 Mineralwollsäcke zur Entsorgung von künstlichen Mineralfasern (Mineralwolle) bestellen.
  • Freilegen und entfernen der Mineral-Matten.
  • Gelieferte Sammelsäcke befüllen und verschließen.
  • Abholung der Mineralwolle auf ecoservice24.com beauftragen.
  • Ihr Abfall wird von unserem Partner zum gewünschten Termin abgeholt und fachgerecht entsorgt.

 

Alte Mineralwolle entsorgen

Wie wird Mineralwolle entsorgt, wenn sie vor 2000 oder sogar vor 1995 hergestellt wurde? Alte Mineralwolle entsorgen Sie separat auf speziellen Wertstoffhöfen oder an Schadstoffmobilen. Erkunden Sie sich am besten bei der örtlichen Abfallentsorgung Ihrer Stadt oder Gemeinde, wie an Ihrem Ort mit Sondermüll verfahren wird. Die Entsorgungskosten für alte Mineralwolle regeln die Städte und Kommunen unterschiedlich. Bitte achten Sie darauf, dass unsere KMF Entsorgungssäcke nicht mit alter Dämmwolle befüllt werden. Denn eine Fehlbefüllung der ecoservice24 Mineralwollesäcke müssen wir leider kostenpflichtig berechnen, da unsere Mitarbeiter die Säcke mühsam kontrollieren und sortenrein befüllen müssen.

Wie sollte der KMF Sammelsack befüllt, verschlossen und zur Abholung abgestellt sein

Der KMF Sack für Mineralwolle muss fest verschlossen werden, sollte also nicht überfüllt werden. Es dürfen keine Mineralwollreste über den Rand hinausschauen oder herunterhängen, sonst könnte sich die Fasern in der Umgebung verteilen und Baustellenarbeitern womöglich Schaden zufügen. Unsere Fahrer sammeln ausschließlich geschlossene KMF Entsorgungssäcke ein und dürfen die Säcke aufgrund von unzureichender Schutzkleidung nicht vor Ort öffnen. Kontrolliert werden die Mineralwoll-Abfallsäcke bei uns im Werk von Mitarbeitern, die eine sichere Arbeitsschutzkleidung tragen. Den Mineralwollsack stellen Sie einfach an die Bordsteinkante und ordern bei uns eine zeitnahe Abholung der Entsorgungssäcke für Mineralwolle.

Merkblatt: KMF Sammelsäcke für Mineralwolle

Alle wichtigen Informationen zum KMF Gewebesack finden Sie auch als Merkblatt zum herunterladen.

Wie bestelle ich ecoservice24 Säcke zur Entsorgung von Mineralwolle

Die Entsorgungssäcke für Mineralfaserwolle bestellen Sie ganz einfach über unser bequemes Bestellmodul. Schnell und günstig erhalten Sie bei uns die robusten ecoservice24 Mineralwollsäcke, mit denen Sie Reste Ihrer Mineralwolle umweltgerecht und sicher entsorgen können. Wenn Sie fertig sind mit der Befüllung der Abfallsäcke, geben Sie uns einfach telefonisch Bescheid oder beauftragen Sie uns einfach über unser komfortables Abhol-Formular.

Wie viele Sammelsäcke sollte ich kaufen

Mineralwoll-Sammelsäcke können Sie schon ab einem Einzelnen ecoservice24 Entsorgungssack bestellen. Anhand des Volumens ihres Mineralwollabfalls und des Fassungsvermögens der KMF Säcke können Sie ausrechnen, wie viele der Mineralwollsäcke Sie benötigen.

KMF-Mineralwollsack Hersteller Informationen

Für eine sichere Entsorgung der Mineralfaser:Unsere hochwertigen ecoservice24 Mineralwollsäcke entsprechen der TRGS 521 Norm. Das Gewebe des Mineralwollabfallsacks ist aus robustem Polypropylen von innen beschichtet und verhindert so, dass Mineralwolle-Reste oder Staub nach außen gelangen kann.

Füllmenge: max. 30 kg, Abfallsack muss für Abholung verschlossen sein

Maße: (Tiefe x Breite x Höhe):
 140 x 220 cm

Behältertyp:
 Polypropylen Gewebe Abfallsack, TRGS 521, max. Belastung 30 kg

Bitte achten Sie darauf, dass die Säcke nicht überfüllt werden, sodass sie fest verschlossen und von einem Mitarbeiter getragen werden können.

Quittung aufbewahren

Bitte bewahren Sie unbedingt die Quittungen auf. Sie dienen als Nachweis dafür, aus welchem Jahr die Dämmwolle stammt und hilft so, zu unterscheiden, ob sie als gefährlich (Produktionsjahr vor 2000) oder ungefährlich eingestuft werden kann.

Mineralwolle entsorgen: Kosten und Preise für das Entsorgen von Mineralwolle im beschichteten ecoservice24 Bag

Für die Abholung und ordnungsgemäße Mineralwolleentsorgung berechnen wir Ihnen günstige Preise, die sich nach der Bestellmenge richten und sich dank unserer Preisstaffelung günstiger gestalten, je mehr Mineralwolle-Entsorgungssäcke Sie abholen lassen möchten. Neben den Kosten der Mineralwolle-Entsorgung berechnen sich die Preise auch nach der gewissenhaften Befüllung des Mineralwolle-Abfallsacks.

Sparen Sie Entsorgungskosten mit einer sauberen Mülltrennung!

Eine falsche Befüllung müssen wir Ihnen im Nachhinein in Rechnung stellen. Die Entsorgungskosten für Mineralfaserwolle belaufen sich wie folgt:

Abholung und Entsorgung

  • ab 39,05 Euro

 

Preisstaffelung

  • ab 1 Sack:       61,58 Euro
  • ab 4 Säcken:   50,31 Euro
  • ab 7 Säcken:   41,86 Euro
  • ab 13 Säcken: 39,05 Euro
KMF Sack entsorgen

 

Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch hochwertige und reißfeste Mineralwollsäcke zum günstigen Preis an.

Was kosten KMF Säcke zur Entsorgung von Mineralwolle

Wir bieten die stabilen KMF Säcke im 5er-Pack an zu einem günstigen Komplettpreis an. Zudem können Sie von einem Preisnachlass profitieren und die Entsorgungskosten für Mineralwolle niedrig halten, wenn Sie mehre Pakete kaufen:

Stückpreis

  • KMF Gewebesack 1 Stk.: ab 3,49 Euro

Preisstaffelung

  • ab   5 Säcken: 3,14 Euro pro Stk.
  • ab 50 Säcken: 2,97 Euro pro Stk.

Welche Schutzmaßnahmen sollte man bei der Entsorgung der Mineralwolle ergreifen?

Wie auch bei der Verarbeitung sollten Sie sehr vorsichtig vorgehen, wenn Sie Mineralwolle entsorgen. Das heißt, Sie sollten den Mineral-Dämmstoff niemals werfen, zerreißen oder offen im Raum herumliegen lassen, damit sich die Fasern nicht in der Luft verteilen. Packen Sie die Reste der Dämmung in den vorgesehenen beschichteten Mineralwollsack und tragen Sie dabei unbedingt sichere Schutzkleidung.

Langärmliges Hemd und Hose

Die Kleidung sollte locker am Körper liegen, sodass die Mineralfaserwolle abfallen kann. Zudem sollte die Kleidung komplett geschlossen sein, damit keine Fasern an Ihre Haut gelangen können. Wir empfehlen einen Ganzkörper-Schutzanzug zum Wegwerfen: Einwegoverall Typ 5/6 Kat. 3v.

Kopfbedeckung

Damit sich keine Mineralfasern in den Haaren verfangen und Ihre Kopfhaut reizen, empfehlen wir das Tragen einer Kopfbedeckung beispielsweise eine eher eng sitzenden Mütze.

Handschuhe

Handschuhe sind bei der Verlegung von Mineralwolle besonders wichtig und sollten auf keinen Fall weggelassen werden, da hier der größte Kontakt entsteht. Am besten eignen sich dazu dicke Handschuhe aus Latex, die Sie nach der Verwendung entsorgen, oder Leder- oder nitrilbeschichtete Baumwollhandschuhe.

Augenschutz

Auch die Augen sollten Sie mit einer Schutzbrille schützen, die auch die Seiten bedeckt. Eine normale optische Brille reicht hier nicht aus, da sie die Augen nur gering schützen. Schutzbrillen sind aber auch für Brillenträger geeignet und können über der normalen Brille getragen werden. Am besten tragen Sie die Schutzbrille vor dem Kauf, um zu testen, ob die Größe passt.

Atemschutz

Besonders wichtig ist der Schutz der Lungen, daher sollten Sie immer einen sicheren Mundschutz tragen. Dazu eignen sich dichte Wegwerf-Atemmasken oder die zwar etwas teureren, dafür aber wiederverwendbaren Atemschutzmasken. Der Atemschutz für Mineralwolle wird in unterschiedliche Klassen eingeordnet:

Atemschutzmaske mit Schutzklasse FFP1

Einfachste Schutzklasse. Grobe Partikel können nicht eingeatmet werden. Dieses Level reicht aber nicht aus, um sich gegen Feinstaub von Dämmwolle zu schützen. Die Stoffe können nicht richtig gefiltert werden.

Atemschutzmaske mit Schutzklasse FFP2

Höherer Schutz ist gegeben. Feinstaub oder giftige Stoffe dringen nicht in die Lunge ein. Ein Ausatemventil sorgt zudem dafür, dass Luft problemlos ausgeatmet wird.

Atemschutzmaske mit Schutzklasse FFP3

Bei dieser Atemschutzmaske ist bester Schutz gegeben. Die Filterleistung gewährleistet effektiven Schutz gegen Feinstaub von Mineralwolle.

Arten und Unterschiede von Mineralfaser-Dämmstoffen

Alle Mineralfasern haben im Groben und Ganzen die gleichen Vor- und Nachteile – allerdings unterscheiden Sie sich bezüglich einzelner Leistungskapazitäten, aus denen sich unterschiedliche Einsatzgebiete ergeben. So kann z.B. Glaswolle Temperaturen besser ableiten und sorgt im Winter bei Sonneneinstrahlung für eine etwas höhere Innenraumtemperatur als Steinwolle.

Wo fallen Arten von Mineralwolle an

Künstliche Mineralfasern werden als Dämmstoff, für den Brandschutz und teilweise auch als Schallschutz eingesetzt. Das Dämmmaterial eignet sich aufgrund seiner zahlreichen positiven Eigenschaften sowohl für den Hausbau (vor allem zur Dämmung des Dachs) als auch für die Industrie (z.B. zur Ummantelung von Tanks oder Turbinen).

Unterschiede zwischen Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle

Glaswolle

Glaswolle überzeugt vor allem durch seine extrem gute Leitfähigkeit in puncto Wärme und ist daher ein wunderbarer Regulator für das Raumklima. Außerdem ist Glaswolle im Gegensatz zu Steinwolle deutlich flexibler, was vielfältige Einsatzgebiete ermöglicht. Glaswolle wird häufig für Zwischen- und Aufsparrendämmung oder als Trittschalldämmung verwendet.

Steinwolle

Steinwolle hat eine sehr hohe Temperaturbeständigkeit, die mit 1000° etwa 300° höher ist als die der Glaswolle. Bei Einsatzbereichen, in denen der Brandschutz besonders wichtig ist beispielsweise im Flugzeugbau), liefert Steinwolle dadurch einen wichtigen Vorteil. Außerdem bietet sich Steinwolle hervorragend als akustische Barriere, da es aufgrund der Offenporigkeit Schall sehr gut absorbieren und in Wärme umwandeln kann. Als Nachteil kann bei der Steinwolle dafür das etwas höhere Eigengewicht genannt werden, dass bei der Planung mit einkalkuliert werden muss.

Schlackenwolle

Durch Zufall entdeckte man bei der Eisenherstellung, dass sich an der Hochofenwand kleine Fäden und Flocken aus der Schlacke bildeten. Nach mehreren Jahren gelang es, dieses Beiprodukt zu gewinnen und weiterzuverarbeiten. Da Schlackenwolle feuchteunempfindlich ist, isolierend und nicht brennbar wurde es zu einem nützlichen Dämmstoff. Heutzutage wird Schlackenwolle allerdings nicht mehr so häufig eingesetzt, da es unter anderem schwermetallhaltig sein kann.

Wo kommt Mineralwolle als Dämmmaterial zum Einsatz?

Dank der vielseitigen Arten, der hervorragenden Eigenschaften und den maßgeschneiderten Anpassungsmöglichkeiten, eignet sich Mineralwolle unter anderem für folgende Einsatzgebiete:

  • Dachdämmung
  • Fassadendämmung
  • Trockenbau
  • Schornstein-Dämmung

 

Welche Produktarten aus Mineralwolle gibt es?

Je nach Verwendung bzw. Einsatzgebiet gibt es nicht nur verschiedene Arten von Mineralwolle, sondern auch unterschiedliche Ausführungen, die die Mineralwolle-Platten für die verschiedenen Anforderungen ausstatten. Der Markt bietet beispielsweise vlieskaschierte Mineralwolle, die dank einer Vlies-Beschichtung wasserabweisend ist und so sicher vor Eindringen von Feuchtigkeit und damit auch vor Schimmel schützt.

Gängige beschichtete Mineralwollarten:

  • Mineralwolle mit Aerogel
  • Mineralwolle mit Asbest Mineralwolle mit Vlieskaschierung Mineralwolle mit Alukaschierung Mineralwolle mit PVC Mantel Mineralwolle mit Folie Mineralwolle mit Flies Mineralwolle mit Ecose-Technology Mineralwolle mit Blechmantel

 

Weitere Informationen dazu finden Sie bei den jeweiligen Herstellern der Mineralwollprodukte.

Gesundheitsgefahr durch Mineralwolle – das sollten Sie über das Material wissen

Ist Mineralwolle krebserregend? Wie kann ich mich schützen und was passiert, wenn ich Mineralwollfasern eingeatmet habe? Wir klären auf:

Ist Mineralwolle gesundheitsschädlich?

Ältere Glaswolle, insbesondere die, die vor 1996 hergestellt wurde, birgt tatsächlich Gefahren für die Gesundheit und wird als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Doch Mitte der 90er wurde das Herstellungsverfahren dahingehend geändert, dass die Faser der Mineralwollplatten und -Lamellen eine größere Filamentdichte haben und eine andere Zusammenstellung der Stoffe aufweist, sodass moderne Mineralwollerzeugnisse nicht mehr als gesundheitsschädlich kategorisiert werden. Seit 2002 steht die Herstellung und der Einsatz der Mineralwolle unter noch strengeren Kriterien. Krebserregende Mineralwolle oder eine unter Krebsverdacht stehende Mineralfaserdämmung darf nicht verkauft oder eingesetzt werden. Sie müssen sich beim Umgang mit modernen Dämmmaterialien also keine Sorgen um Ihre Gesundheit machen, da neue Mineralwolle nicht krebserregend ist und kleine Fasern sich zudem im Körper auflösen. Da sich beim Verlegen und Zuschneiden der Dämmung ebenso wie bei der Mineralwolle Entsorgung jedoch kleinste Mineralwollfasern lösen und Mineralwollstaub entsteht, der Reizungen auf Haut und Lunge verursachen kann, sollten Sie sich unbedingt mit der passenden Arbeitskleidung schützen.

Mineralwolle nicht einatmen – Mundschutz ist Pflicht

Wegen des gröberen Filamentdurchmessers sind Mineralwollprodukte heutzutage weniger lungengängig. Speziell die Steinwolle gilt als unbedenklich, selbst wenn man die Mineralwollfasern einatmet, da sie biolöslich sind. Sie können die Atemwege allerdings trotzdem unangenehm reizen. Dasselbe gilt für Glaswolle, daher sollte immer ein Mundschutz getragen werden, sobald man mit Mineralfaserwolle arbeitet oder sich nahe der Platten oder einem Mineralvlies aufhält. Denn nicht nur die Fasern selbst, sondern auch mikrofeiner Staub, der vor allem bei der Bearbeitung (zum Beispiel beim Zuschneiden) entsteht, kann die Lungen reizen. Wir empfehlen sowohl für das Bearbeiten als auch bei der Entsorgung von Mineralwolle eine FFP3 Atemschutzmaske, die Sie nach der Benutzung nicht entsorgen müssen und Ihnen einen größtmöglichen Lungenschutz bietet. Legen Sie die Maske nach der Arbeit an einen sicheren Platz, damit sich anhaftende Mineralfaserwolle nicht weiter am Arbeitsplatz, in der Luft und an Ihrer Kleidung verteilen kann. Außerdem könnten sich an der Innenseite der Maske Fasern sammeln, wenn Sie unachtsam mit der Maske umgehen, die Sie beim nächsten Tragen einatmen.

Mineralwolle am Körper – so schützen Sie sich

Um Hautreizungen oder das Einatmen von Mineralwolle zu verhindern, sollte nicht nur ein Mundschutz, sondern auch entsprechende Schutzkleidung getragen werden. Dazu gehören Handschuhe, an denen die Fasern nicht gut haften können und geschlossene Kleidung – im Idealfall ein Schutzanzug –, damit die feine Mineralwolle nicht an Ihre Haut gelangen kann. Tragen Sie auch eine entsprechende Schutzbrille, denn die mikrofeinen Fasern der Mineralwolle können die Augen sehr unangenehm reizen.

Mineralwolle Fasern von der Haut entfernen

Um Hautreizungen oder das Einatmen von Mineralwolle zu verhindern, sollte nicht nur ein Mundschutz, sondern auch entsprechende Schutzkleidung getragen werden. Dazu gehören Handschuhe, an denen die Fasern nicht gut haften können und geschlossene Kleidung – im Idealfall ein Schutzanzug –, damit die feine Mineralwolle nicht an Ihre Haut gelangen kann. Tragen Sie auch eine entsprechende Schutzbrille, denn die mikrofeinen Fasern der Mineralwolle können die Augen sehr unangenehm reizen.

Mineralwolle aus Kleidung entfernen

Um Hautreizungen oder das Einatmen von Mineralwolle zu verhindern, sollte nicht nur ein Mundschutz, sondern auch entsprechende Schutzkleidung getragen werden. Dazu gehören Handschuhe, an denen die Fasern nicht gut haften können und geschlossene Kleidung – im Idealfall ein Schutzanzug –, damit die feine Mineralwolle nicht an Ihre Haut gelangen kann. Tragen Sie auch eine entsprechende Schutzbrille, denn die mikrofeinen Fasern der Mineralwolle können die Augen sehr unangenehm reizen.

Mineralwolle Fasern von der Haut entfernen

Mineralwolle zu entfernen ist sehr schwierig, daher sollten Sie in jedem Fall eine angemessene Schutzkleidung tragen. Die sollte möglichst glatt sein, damit sich die Fasern nicht im Stoff verfangen können. Um Mineralwolle zu entfernen, können Sie die Stücke waschen. Waschen Sie die Kleidungsstücke aber nicht mit anderen, da sich sonst Reste der Dämmfasern auf die anderen Stücke übertragen. Meistens sind mehrere Waschgänge nötig, jedoch kommt es auch vor, dass die Dämmwolle sich nicht restlos herauswaschen lässt und auch nach mehrmaligem Waschen beim Tragen Juckreiz auslöst. In diesem Fall muss die Wäsche entsorgt werden. Bitte sehen Sie davon ab, die Kleidung in die Altkleidersammlung zu geben, sondern entsorgen Sie die betroffenen Kleidungsstücke im Hausmüll.

Was hilft gegen Mineralwolle Jucken?

Bei der Bearbeitung von Mineralwolle kann feinster Staub entstehen, selbst wenn man sehr vorsichtig mit dem Dämmmaterial umgeht. Wenn dieser feine Mineralstaub mit der Haut in Kontakt kommt, kann es nicht nur zu Reizungen kommen, sondern auch unangenehm jucken. In diesem Fall raten wir, die Haut unter fließendem Wasser von den Fasern und den Staubkörnchen zu befreien. Sollte das Jucken nicht aufhören, obwohl Sie bereits die Kleidung gewechselt haben, können auch spezielle Salben aus der Apotheke helfen.

Was tun bei einer allergischen Reaktion auf Mineralwolle

Allergien treten bei Kontakt mit Mineralwolle eher selten auf, können aber durch die Zusatzstoffe, die bei der Herstellung zum Beispiel als Bindemittel verwendet werden, entstehen. Bei einer allergischen Reaktion sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, um zu klären, welche Inhaltsstoffe die Allergie womöglich verursacht hat und was Sie gegen die allergische Reaktion tun können.

Giftige Dämmstoffe – Wie gefährlich ist Mineralwolle für die Gesundheit?

Ob Mineralwolle krebserregend ist, konnten wir Ihnen bereits beantworten und klären, dass das vor allem vom Herstellungsjahr abhängt. Bei neuer Mineralwolle müssen Sie sich nicht um Ihre Gesundheit fürchten. Doch auch ältere Dämmwolle ist nicht automatisch gesundheitsschädlich.

Besteht Krebsgefahr durch Mineralwolle?

Leider kann man das Gesundheitsrisiko bei alter Dämmwolle mitunter schlecht einschätzen, daher sollten Sie immer die genannten Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn Sie alte Mineralwolle entsorgen. Wenn Dämmwolle das RAL Gütezeichen für Mineralwolle trägt, ist es so leichter als ungefährlich zu erkennen. Problematisch wird es, wenn die Mineralfaserwolle Asbest enthält. Asbest ist nicht nur hochgradig karzinogen, also krebserregend, sondern besitzt zudem eine andere Struktur als moderne Mineralwolle: Wenn Asbestfasern bei der Bearbeitung des Dämmstoffs brechen, verkürzen sich die Fasern nicht nur wie bei neuer Dämmwolle, sondern ihre Fasern spleißen auf. Das bedeutet, dass die Fasern sich auch der Länge nach teilen und somit immer dünner werden. Dadurch können Sie sehr leicht von den Alveolen der Lunge aufgenommen werden. Hier gilt es, höchste Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, allen voran eine sehr sichere Arbeitsschutzkleidung inklusive eines Mundschutzes zu tragen sowohl bei der Verlegung als auch bei der Entsorgung von Mineralwolle.

Asbest in Mineralwolle erkennen und entsorgen

Heutzutage darf zwar keine Mineralwolle mit Asbest hergestellt werden, doch viele Hausbesitzer stoßen auf die gefährliche asbesthaltige Mineralfaserwolle, wenn Sie renovieren oder sanieren und in dem Zuge die alte Dämmung erneuern müssen. Doch woran erkennt man, ob Mineralwolle Asbest enthält? In der Regel behalten Hausbesitzer Belege über den Bau oder größere Renovierungen, bei denen die Dämmwolle eventuell ausgetauscht wurde, die bei einem Verkauf an den Hauskäufer weitergegeben werden. Anhand des Belegdatums können Sie die verwendete Mineralwolle einordnen. Sollte es keine Quittungen mehr geben, kann das Jahr des Hausbaus Hinweise darauf geben, welche Dämmwolle eingesetzt wurde. Fragen Sie auch die Vorbesitzer, falls Sie ein älteres Haus gekauft haben, um an die entsprechenden Infos zu kommen.

Wie zuvor beschrieben, ist es besonders wichtig, jegliche Quittungen als Nachweis zu behalten, wenn Sie neue Mineralwolle verlegt haben und/oder alte Mineralwolle entsorgen.

Wo kann ich asbesthaltige Dämmwolle entsorgen?

Da Dämmwolle ein Gesundheitsrisiko trägt, wenn Sie vor 2000 hergestellte wurde, und Mineralwolle krebserregend eingestuft wird, wenn sie vor 1996 hergestellt wurde, dürfen wir diese Mineralwolle Entsorgung nicht übernehmen. Nachweislich asbesthaltige Mineralwolle dürfen wir selbstverständlich auch nicht annehmen. Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre örtliche Abfallwirtschaft.

Weitere Infos zum Umgang mit Dämmstoffen sowie zu den unterschiedlichen Dachdämmungs-Materialien finden Sie unserem Ratgeber unter Entsorgung von Dachdämmung.

Mineralwolle - Entsorgungs-Checkliste

  • Tragen Sie vernünftige Schutzkleidung inklusive Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske.
  • Packen Sie den Dämmstoff erst kurz vor der Verarbeitung aus.
  • Bewahren Sie die Mineralwolle möglichst an einem zentralen Ort auf und verteilen Sie das Dämmmaterial nicht überall auf der Baustelle.
  • Schneiden Sie die Wolle mit einem scharfen Werkzeug, reißen Sie die Mineralwolle nicht und verwenden Sie nur Motorsägen mit Absaugfunktion.
  • Entsorgen Sie schon während der Arbeit Reste in einem hochwertigen KMF Sack.
  • Nach Abschluss der Verlegung müssen alle Reste in einem Entsorgungssack verpackt werden und fachgerecht entsorgt werden.
  • Überfüllen Sie die Mineralwollsäcke nicht, sodass Sie sie fest verschließen können.
  • Reinigen Sie die Baustelle mit einem Staubsauger – nicht mit einem Besen! – und wischen Sie gegebenenfalls feucht nach.